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Radelzeit in der Lüneburger Heide


Sommer, Sonne, Radeln, Baden – ich wünsche euch wunderschöne Ferien. Die „Radelzeit in der Lüneburger Heide“, im Frühjahr neu erschienen, nimmt euch mit auf 20 Radtouren, auf denen sich sofort Urlaubsgefühl einstellt. Durch Nord- und Südheide, zwischen Elbe und Aller, an Luhe, Ilmenau und anderen Heideflüssen. Mit Abstechern in die Elbmarsch und ins Wendland. Vor allem aber immer wieder durch einsame, weite Heideflächen, die sich ab August in einen lila Teppich verwandeln. Da ich absoluter Fan von Slow Travel bin, gibt es überall gute Ideen für Pausen 🍦🐏💦. Ich habe letzten Sommer alle 20 Touren für euch ausprobiert, fotografiert und geschrieben und mal wieder festgestellt: Es braucht nicht viel Aufwand, um loszuziehen und abends erfüllt nach Hause zu kommen. Alle Touren mit Karte (im Buch und zum Download) und auch für eBike gut geeignet. Erschienen im DuMont Reiseverlag  🌺🚴‍♀️🏊‍♀️🍃

Neues Projekt


Drei Tage unverhofft frei, weil sich ein Termin verschoben hat: Zeit, einiges aufzuräumen, was die letzten Wochen liegengeblieben ist; um Büro zu machen (leere Schreibtische sind schön); Zeit für Spaziergänge mit Hund bei Nieselregen (glaubt mir keiner, aber ich mag auch den grauen Herbst). Und dann in den nächsten Tagen heißt es den Schalter umlegen: Dann geht es weiter mit einem Lieblingsprojekt, das auf zwei Jahre angelegt ist. Ich starte in die zweite Hälfte und freu mich drauf.

Hanseblick mit dem NDR


Elbtalauen, Biberland.

Ein Altarm der Elbe bei Tangermünde. Ich treffe mich dort heute mit dem NDR, der für die Sendung Hanseblick eine Reportage über den Elberadweg dreht. Ich darf Moderator Thilo Tautz einen Tag lang mit dem Rad begleiten und etwas über mein Buch „Rad, Land, Fluss“ und meine Erlebnisse an der Elbe erzählen. Bin schon gespannt, vor allem aufs Wetter, ist ja noch recht früh im Radeljahr

 

Rückepferde


Holzmachen im Allgäu.

Das ist Leo, Kraftpaket und Rückepferd. Ich durfte ihn und seinen Rücker dabei begleiten, wie sie einen Stamm nach dem anderen aus einem Allgäuer Wald zogen. Im Gegensatz zur Waldarbeit mit großen Maschinen, sogenannten Harvestern, wird der Boden dabei nicht verdichtet. Das Süddeutsche Kaltblut hinterlässt keine Schneise, keine Spuren, keine Verletzungen an den Bäumen, nur ein paar Pferdeäpfel. Ein Rückepferd braucht zwar länger als eine Maschine, seine Arbeit kostet aber auch sehr viel weniger. Es setzt zum Bäumerücken nur seine eigene Energie ein, es frisst Heu, keinen Sprit – nachhaltiger geht es nicht . Leo wird mit Kommandos und zwei Leinen gelenkt. Er will ziehen. Wenn er mit einem Stamm im Schlepptau durch den Wald stapft, wirkt er regelrecht stolz. Er ist nervenstark, wenn ein Baum gefällt wird, zuckt er nicht mit der Wimper. Dabei ist er gutmütig und sanft. Ich habe selten ein so imponierendes Pferd erlebt.

 

Winter im Watt


Ein neues Projekt, das auf eineinhalb Jahre angelegt ist. Ich freu mich drauf.

Wattwanderung zur Hallig Oland, auf der 16 Menschen leben. Das Licht ändert sich alle paar Minuten.

 

Hauptsache draußen


Auszeiten, Eskapaden und ein wunderbarer Strom

Man kann zum Beispiel auch Zeit schenken, Zeit, um etwas gemeinsam zu unternehmen. Einige meiner Touren habe ich zusammen mit Familie oder Freundinnen gemacht. Manchmal war es anstrengend, aber es hat uns noch mehr zusammengeschweißt. Wenn man tagelang zusammen wandert oder mit dem Rad fährt, hat man nicht nur Zeit sich viel zu erzählen, mehr als sonst, sondern auch gemeinsam zu staunen – oder zu schweigen. Drei Tage zusammen in einem Kanu – das vergisst man nicht. Creating memories, heißt es so passend auf Englisch. Übrigens: Ich war auch viel allein unterwegs und das war ein Geschenk an mich selbst.